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Gdl tarifvertrag länderbahn

Die DB befördert rund ein Fünftel der Fracht des Landes und 5,5 Millionen Privatpassagiere pro Tag. Der Industrieverband BDI warf der GDL bei den vorangegangenen Streiks vor, die Wirtschaft des Landes “bis zu 100 Millionen Euro pro Tag” zu kosten. Darüber hinaus gab es in jüngster Zeit Phasen intensiver politischer Feindseligkeit gegenüber Gewerkschaftsaktivitäten, vor allem im Vereinigten Königreich unter Margaret Thatcher. Jede Form der Arbeitersolidarität war zugunsten eines neoliberalen Verständnisses – insbesondere in der angelsächsischen Welt – verpönt, dass Arbeitsbeziehungen eine Privatangelegenheit und ausschließlich das Reich der einzelstaatlichen Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern seien. Tatsächlich kehren immer mehr Unternehmen ihren Verbänden den Rücken und verzichten auf Tarifverträge. Dies war in den Vereinigten Staaten immer der Fall, einem Land, das seinen Anteil an harten Arbeitskämpfen erlebt hat. 1960 waren weniger als 30 Prozent der Arbeiter in Gewerkschaften organisiert; 1980 war diese Zahl auf 20 Prozent gesunken, zuletzt ging sie sogar noch weiter auf nur noch 13 Prozent zurück, wobei die meisten der verbleibenden Mitglieder Angestellte des öffentlichen Dienstes waren. Zum Vergleich: In Schweden schwankte die Organisationsrate konstant bei 70 bis 80 Prozent. In Deutschland lag der Anteil über viele Jahrzehnte bei rund einem Drittel; Heute ist sie immer noch doppelt so hoch wie in den USA. Der zentrale Streitpunkt ist jedoch, dass die GDL, eigentlich die kleinere der beiden Lokführergewerkschaften Deutschlands mit 20.000 Mitgliedern, das Recht wünscht, rund 17.000 Zugbeschäftigte in anderen Positionen wie Stewards in Tarifverhandlungen selbständig zu vertreten.

Auch Gesamtmetall-Chef Rainer Dulger begrüßte die Entscheidung des Gerichts und erklärte, dass die tariflichen Tarifverhandlungen in Deutschland ohne Tarifeinheit nutzlos seien. Wenn es Letzteres nicht gäbe, könnten die Gewerkschaften jederzeit Arbeitskampfmaßnahmen ergreifen, auch dort, wo bereits ein Tarifvertrag bestand, wodurch die Betriebe gelähmt würden. Der Grundsatz, dass in einem Betrieb nur ein Tarifvertrag gelten sollte, untermauerte die deutschen Arbeitsbeziehungen jahrzehntelang. Nur die spezifischste und relevanteste Vereinbarung (Tarifeinheit) könnte die Mitarbeiter eines Betriebs gleichzeitig erfassen. Diese Praxis bedeutete, dass in Unternehmen mit sich überschneidenden Tarifverträgen nur die von der Mehrheitsgewerkschaft geschlossene Vereinbarung galt. Im Jahr 2010 entschied das Bundesarbeitsgericht jedoch, dass mehrere Vereinbarungen in einer Einrichtung (Tarifpluralität) gelten könnten. Am 11. Juli 2017 hat das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zur Beschwerde der Gewerkschaften vorgelegt. Das Gericht entschied, dass das Kollektivvertragseinheitsgesetz “im Großen und Ganzen” verfassungsgemäß sei. Die Richter erkannten das Recht der Bundesrepublik an, einen Rahmen für faire Tarifverhandlungen zu schaffen, die Beziehungen zwischen den Teilnehmern zu regeln und zu versuchen, Reibungen im System zu reduzieren.

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